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Gesetzliche Renten-, Kranken-, Pflege- und Unfallversicherung

StewardessLandessozialgericht Baden-Württemberg vom 20.09.2012, Az. 6 U 2770/12Ob ein Versicherungsschutz in der Gesetzlichen Unfallversicherung gegeben ist, hängt immer davon ab ob die Tätigkeit, bei der der Unfall passiert, eine rechtlich bezeichnende Beziehung zur betrieblichen Tätigkeit am auswärtigen Dienstort aufzeigt, wodurch die Annahme eines inneren Zusammenhangs gerechtfertigt ist. Der Versicherungsschutz entfällt in aller Regel, wenn der Verunfallte sich einer rein persönlichen Tätigkeit widmet, die mit seiner betrieblichen Tätigkeit nicht mehr wesentlich zusammenhängt. So ist eine Stewardess nach einem Toilettenbesuch, auf dem Weg zurück in Ihr Hotelzimmer nicht unfallversichert, wenn sie keine Rufbereitschaft mehr hat. Außerhalb der ...

SpaziergangAuch Spaziergänge können gesetzlich unfallversichert seinFür Beschäftigte besteht während ihrer beruflichen Tätigkeit ein gesetzlicher Unfallversicherungsschutz. Auch die Wege zur und von der Arbeitsstätte sind unfallversichert. Der Unfallversicherungsschutz besteht allerdings grundsätzlich nicht, wenn der Versicherte während der Pause spazieren geht. Hier ist jedoch der Einzelfall zu betrachten, da nach Auffassung des Bundessozialgerichts auch ein Unfall auf Spazierwegen in Mittags- oder Arbeitspausen als Arbeitsunfall qualifiziert werden kann.Das Zurücklegen von Wegen in der Pause ist regelmäßig dann gesetzlich unfallversichert, wenn die Wege zur Beschaffung oder zur ...

RaucherpauseKein gesetzlicher Unfallversicherungsschutz für RaucherpausenBeschäftigte genießen während ihrer beruflichen Tätigkeit grundsätzlich einen gesetzlichen Unfallversicherungsschutz. Doch wie sieht es aus, wenn ein Beschäftigter sich in die Raucherpause verabschiedet? Besteht auch während der Raucherpause und auf den Weg zur bzw. von der Raucherzone ein Versicherungsschutz über die Gesetzliche Unfallversicherung? Diese Fragen musste das Sozialgericht Berlin aufgrund einer Klage beantworten. Hierzu wurde am 23.01.2013 ein Urteil unter dem Aktenzeichen: S 68 U 577/12 gesprochen.Der UnfallGeklagt hatte eine Pflegehelferin, die am 12.01.2012 einen Unfall erlitten hatte. Da innerhalb des ...

Große UmwegeUrteil Landessozialgericht Rheinland-Pfalz vom 27.09.2012, Az.: L 4 U 225/10Die Gesetzliche Unfallversicherung verweigerte einem Elektriker, der sich bei der Fahrt von seiner Freundin zur Arbeit verletzte, die Leistungen.Seinen Arbeitsweg hatte sich ein Elektriker sicher anders vorgestellt. Auf dem Weg von seiner Freundin, bei der er übernachtet hatte, geriet sein Auto auf einer noch nicht geräumten Straße ins Schleudern und prallte gegen einen Baum. Durch diesen Aufprall zog sich der Mann massive Wirbelsäulenverletzungen zu. Weil es sich nach Auffassung der Unfallversicherung aber nicht um den direkten Weg zur Arbeit und damit nicht um einen versicherten Wegeunfall handelte, wollte diese die Kosten nicht ...

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