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Gesetzliche Renten-, Kranken-, Pflege- und Unfallversicherung

Urteil Bundessozialgericht vom 05.07.2016, Az. B 2 U 2/15 RGrundsätzlich unterliegen Unfälle, welche sich im Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit ereignen, dem Unfallversicherungsschutz durch die Gesetzliche Unfallversicherung. Ereignet sich jedoch ein Unfall im häuslichen Bereich, in dem eine berufliche Tätigkeit im Rahmen eines Home-Office-Arbeitsplatzes ausgeübt wird, ist der gesetzliche Unfallversicherungsschutz nicht gegeben.Das Bundessozialgericht musste sich mit einem Fall beschäftigen, in dem eine Versicherte sich von ihrem Home-Office-Arbeitsplatz auf den Weg in die Küche begab, hierbei ausrutschte und sich den Fuß gebrochen hatte. Nach der Entscheidung des höchsten ...

Winter
Wegeunfall muss anerkannt und entschädigt werdenEin Rechtsstreit vor dem Hessischen Landessozialgericht verlief für einen Hausmeister positiv. Die zuständige Berufsgenossenschaft wurde verurteilt, einen Unfall als Arbeitsunfall (Wegeunfall) anzuerkennen und zu entschädigen.Der Unfall des Hausmeisters ereignete sich auf unmittelbaren Weg zur Arbeit. Der damals 64jährige Mann öffnete das Hoftor seines Grundstücks, fuhr mit dem Pkw aus dem Hof und stieg nochmals aus dem Wagen, um das Tor zu schließen. Auf dem Weg zurück zum Hoftor rutschte er auf der eisglatten Fahrbahn aus und zog sich eine schwere Schulterverletzung zu. Diesen Unfall lehnte die zuständige Berufsgenossenschaft ab, als ...

Skifahren während Dienstreise
Skiunfall kein Arbeitsunfall, Hessische LSG, Az. L 9 U 69/14Das Landessozialgericht (LSG) Hessen hat in seinem Urteil vom 20.07.2015 (AZ.: L 9 U 69/14) entschieden, dass kein Versicherungsschutz im Rahmen der Gesetzlichen Unfallversicherung besteht, wenn sich der Teilnehmer einer (Führungskräfte-)Tagung während eines zeitlich und örtlich abgrenzbaren Freizeitprogramms verletzt. Man spricht in aller Regel dann von einem abgrenzbaren Freizeitprogramm, wenn für die Teilnehmer entsprechende Zeit zur Verfügung steht, die von ihnen für gewissen Aktivitäten frei gestaltet werden kann und dabei nicht verpflichtend ist. Dem stehen betriebsbedingte Aktivitäten entgegen, welche für alle ...

Schwindel am Arbeitsplatz
Hessisches Landessozialgericht vom 20.07.2015, L 9 U 5/15Das Landesgericht Hessen stellt in seinem Urteil vom 20.07.2015 klar, dass ein Sturz im Büro eines Versicherten, der durch einen Schwindelanfall mit verursacht wurde, als Arbeitsunfall im Sinne der Gesetzlichen Unfallversicherung anzusehen ist.Nicht nur allein der Sturz eines Versicherten in seinem Dienstzimmer ist als versicherter Arbeitsunfall anzusehen, sondern auch das Merkmal einer Erkrankung – im vorliegenden Fall der Schwindelanfall – das für sich betrachtet eine nicht versicherte Wirkursache darstellt. Dieses kann durchaus einen regelwidrigen Körperzustand darstellen, der bei der Feststellung der Unfallkausalität berücksichtigt werden ...

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Fax: 09127-90 41 86

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