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Rentenberater
Helmut Göpfert

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D-90614 Ammerdorf

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Reitunfall war nicht unfallversichert
Reiten

Sturz vom Pferd war kein Arbeitsunfall

Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen hatte am 25.01.2011 per Urteil (Az. L 9 U 267/06) entschieden, dass ein Reitunfall eines damals 28jährigen Reiters nicht als gesetzlicher Arbeitsunfall anzuerkennen ist. Damit unterlag der Kläger in der zweiten sozialgerichtlichen Instanz, der aufgrund des Unfalls eine Querschnittslähmung erlitten hat.

Unfallhergang

An einem Sommerabend ritt der Kläger mit zwei Bekannten aus und kehrte in einer Gaststätte ein. In der Gaststätte wurden alkoholische Getränke – Bier und Schnaps – konsumiert. Anschließend ritt die kleine Gruppe wieder nach Hause. Auf dem Nachhauseweg zündete sich der Kläger eine Zigarette an. Dazu hatte er das Pferd kurz angehalten. Danach ...

Familie

Gesetzlicher UV-Schutz erstreckt sich nicht auf familiäre Gefälligkeiten

Arbeitnehmer haben während ihrer beruflichen Tätigkeit und auf den Wegen zur und von der Arbeitsstätte einen gesetzlichen Unfallversicherungsschutz. Der Unfallversicherungsschutz erstreckt sich auch auf Personen, die wie Arbeitnehmer tätig werden. Erleidet jedoch ein Student, der bei Eigenbauarbeiten der Eltern mithilft einen Unfall, wird dieser nicht vom Versicherungsschutz der Gesetzlichen Unfallversicherung erfasst. Zu ...

Bluttransfusion

Bluttransfusion nachträglich als Arbeitsunfall anerkannt

Eine Bluttransfusion, welche ein Arbeitnehmer bereits im Jahre 1962 erlitten hat, wurde nun auf dem sozialgerichtlichen Klageweg nachträglich als Folge eines Arbeitsunfalls anerkennt. Daher erhält der Versicherte nun eine höhere Verletztenrente. Die zuständige Berufsgenossenschaft nahm in der zweiten sozialgerichtlichen Instanz die zuvor eingelegte Berufung zurück; damit wurde das Urteil des zuständigen Sozialgerichts ...

S-Bahn

Triebwagenführer erlitt keinen Arbeitsunfall

Ein seit 30 Jahren als Triebwagenführer tätiger Beschäftigter erleidet keinen Arbeitsunfall, wenn nach einer Schnellbremsung eine posttraumatische Störung auftritt. Zu diesem Ergebnis kam das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg in seinem Urteil vom 26.08.2010 (Az. L 2 U 23/09).

Klagegegenstand

Ein S-Bahn-Fahrer wurde von seiner Dienststelle bereits vor Dienstbeginn angewiesen, mit seinem Zug vor dem Bahnübergang zu stoppen, da eine Störung an ...

Hörhilfe

Berufsgenossenschaft muss nicht für gestohlene Hörhilfe aufkommen

Die Gesetzliche Unfallversicherung muss nicht für Kosten aufkommen, die durch die Ersatzbeschaffung einer Hörhilfe entstehen, die einem Arbeitnehmer während einer Dienstreise gestohlen wurde. Zu diesem Ergebnis kam das Bundessozialgericht mit Urteil vom 09.11.2010 (Az. B 2 U 24/09 R).

Hintergrund

Ein Arbeitnehmer war auf der Dienstreise nach Danzig in Polen. Auf einem Rastplatz stellte er seinen Wagen ab, um die Toilette ...

Beinbruch

Beinbruch auf Weihnachtsfeier als Arbeitsunfall anerkannt

Ereignet sich auf einer betrieblichen Weihnachtsfeier ein Unfall, liegt ein Arbeitsunfall vor. Das bedeutet, dass sich der Versicherungsschutz der Gesetzlichen Unfallversicherung auch auf betriebliche Weihnachtsfeiern erstreckt. Dies bestätigte das Sozialgericht Berlin in einem Streitfall, welcher mit Urteil vom 16.12.2010 (Az. S 163 U 562/09) entscheiden wurde.

Beinbruch einer Mitarbeiterin

Der Unfall, über den das Sozialgericht zu ...

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