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Rentenberater
Helmut Göpfert

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Kein UV-Schutz bei Fahrt von Wohnung der Freundin zur Arbeit

In dieser Kategorie sind sonstige Themen zur Gesetzlichen Unfallversicherung (GUV) aufrufbar. Insbesondere beschreiben die Beiträge, wie Unfälle und Krankheiten hinsichtlich der Einordnung als Arbeitsunfall, Wegeunfall oder Berufskrankheit beurteilt werden können.


Autobahn

Urteil Landessozialgericht Rheinland-Pfalz vom 27.09.2012, Az.: L 4 U 225/10

Die Gesetzliche Unfallversicherung verweigerte einem Elektriker, der sich bei der Fahrt von seiner Freundin zur Arbeit verletzte, die Leistungen.

Seinen Arbeitsweg hatte sich ein Elektriker sicher anders vorgestellt. Auf dem Weg von seiner Freundin, bei der er übernachtet hatte, geriet sein Auto auf einer noch nicht geräumten Straße ins Schleudern und prallte gegen einen Baum. Durch diesen Aufprall zog sich der Mann massive Wirbelsäulenverletzungen zu. Weil es sich nach Auffassung der Unfallversicherung aber nicht um den direkten Weg zur Arbeit und damit nicht um einen versicherten Wegeunfall handelte, wollte ...

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Haustüre

Wo der gesetzliche Unfallversicherungsschutz beginnt

Arbeitnehmer sind nicht nur während ihrer beruflichen Tätigkeit versichert. Auch der Weg zur versicherten Tätigkeit und zurück steht unter dem Versicherungsschutz der Gesetzlichen Unfallversicherung. Doch leider regeln die gesetzlichen Vorschriften nicht, wann exakt ein versicherter Arbeitsweg beginnt; vielmehr regelt § 8 Siebtes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VII), dass das ...

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Rottweiler

Ein Hundebiss beim „Gassi gehen“ mit Nachbarshund kein Arbeitsunfall

Vom Versicherungsschutz der Gesetzlichen Unfallversicherung werden nicht nur Beschäftigte während ihrer beruflichen Tätigkeit oder auf dem Weg von und zur Arbeitsstätte erfasst. Wird ein Bürger wie ein Beschäftigter – ein sogenannter Wie-Beschäftigter – tätig, können die gesetzlichen Unfallversicherungsträger ebenfalls für die Folgen von Unfällen ...

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Geschäftsreise

Urteil Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen vom 18.09.2012, L 3 U 28/12

Berufliche Tätigkeiten stehen unter dem gesetzlichen Unfallversicherungsschutz (UV-Schutz). So haben Beschäftigte während der beruflichen Tätigkeit, aber auch auf dem Weg von und zur Arbeitsstätte einen Unfallversicherungsschutz. Von diesem Unfallversicherungsschutz werden auch Geschäftsreisen erfasst. Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen ...

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Mobbing

Hessisches Landessozialgericht vom 18.12.2012, Az. L 3 U 199/11

Erleidet eine Versicherte aufgrund Mobbing am Arbeitsplatz psychische Gesundheitsstörungen, sind diese nicht vom gesetzlichen Unfallversicherungsträger zu entschädigen. Es handelt sich bei einer Mobbingerkrankung weder um einen Arbeitsunfall noch um eine Berufskrankheit, wofür die Unfallkasse aufkommen muss. Dies bestätigte das Hessische Landessozialgericht mit ...

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Unfallversicherungsschutz Schüler

Auch Schüler und Studenten gesetzlich unfallversichert

Erleidet ein Arbeitnehmer während seiner Arbeit einen Unfall, handelt es sich dabei grundsätzlich um einen Arbeitsunfall, für dessen Folgen die Gesetzliche Unfallversicherung aufkommt. Was viele allerdings nicht wissen ist, dass auch bei Schülern und Studenten ein gesetzlicher Unfallversicherungsschutz besteht.

Passiert im Sportunterricht oder im Pausenhof ein Unfall ...

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Rollstuhl

Pflegepersonen sind auf Weg der Hin- und Rückreise unfallversichert

Pflegepersonen, die eine Pflegeperson im Sinne der Sozialen Pflegeversicherung ehrenamtlich pflegen, genießen einen Sozialversicherungsschutz. So sind die Pflegepersonen beispielsweise rentenversichert, wenn sie die Pflege mindestens 14 Stunden wöchentlich ausüben und keine Erwerbstätigkeit oder selbstständige Tätigkeit im Umfang von mehr als 30 Stunden ...

Weiterlesen: Unfallversicherungsschutz auf Reise für Pflegepersonen

Meniskusschaden

Müllwerker sind besonderen Kniebelastungen ausgesetzt

Müllwerker haben identische Kniebelastungen wie Hochleistungssportler. Diesen Vergleich haben die Richter des Hessischen Landessozialgerichts gezogen, als sie über die Berufung eines Versicherten entscheiden mussten, weil die Berufsgenossenschaft bei ihm das Vorliegen einer Berufskrankheit verneint hat. Der Klage- bzw. Berufungsfall wurde vom 9. Senat des Hessischen ...

Weiterlesen: Meniskusschaden von Müllwerker ist Berufskrankheit

Autobahn

Bundessozialgericht vom 27.03.2012, Az. B 2 U 7/11 R

Unter dem gesetzlichen Unfallversicherungsschutz (UV-Schutz) stehen nicht nur Arbeitnehmer während ihrer beruflichen Tätigkeit. Auch eine Reihe weiterer Tatbestände stellt der Gesetzgeber unter den Versicherungsschutz der Gesetzlichen Unfallversicherung. So stehen beispielsweise auch Personen, die bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not Hilfe leisten, nach § 2 ...

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Bahn

Beinahe-Unfall kann grundsätzlich gesetzlicher Arbeitsunfall sein

In seinen Urteilen vom 29.11.2011 (Az. B 2 U 10/11 R und B 2 U 23/10 R) musste sich das Bundessozialgericht mit zwei Ereignissen eines Lokführers beschäftigten, ob diese als Arbeitsunfall im Sinne der Gesetzlichen Unfallversicherung anerkannt werden können. Bei diesen Ereignissen passierte kein Unfall im klassischen Sinne, allerdings trug der Kläger ...

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