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Rentenberater
Helmut Göpfert

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Kreditinstitute achten bei der Bonitätsprüfung vor allem auf ein sicheres, regelmäßiges Einkommen. Vor diesem Hintergrund sollten Rentner eigentlich die perfekten Kunden sein. Ihre Rente ist weder von Krankheit noch von Arbeitslosigkeit bedroht, eine Insolvenz der gesetzlichen Rentenversicherung ist rechtlich nicht möglich. Und dennoch sind sie gegenüber Arbeitnehmern benachteiligt. Zwei Gründe sind ausschlaggebend: einerseits die oft geringe Rentenhöhe, andererseits schlichtweg das Alter und damit das Risiko eines Todesfalls, bevor der Kredit abbezahlt ist. Der Kreditratgeber www.kreditecheck.net erklärt, welche Möglichkeiten Rentnern bei der Kreditaufnahme bleiben:

Nicht wunschlos glücklich

Kreditbedarf entsteht auch nach dem Ausscheiden aus dem Erwerbsleben. Vielleicht soll ein neues Auto angeschafft werden, das mit modernen Assistenzsystemen das Fahren erleichtert. Oder der Umzug in eine kleinere Wohnung ist nicht aus der laufenden Rente zu stemmen, spart aber später Miete. Zunehmende körperliche Beeinträchtigungen können Umbauten im eigenen Haus erforderlich machen, zum Beispiel ein barrierefreies Bad oder den Einbau eines Treppenlifts. Besonders brisant ist das Auslaufen einer Zinsbindung bei einem Immobiliendarlehen, während eine hohe Restschuld besteht. Rentner haben Probleme, eine Anschlussfinanzierung zu erhalten. Eine EU-Richtlinie für Wohnimmobilienkredite kann so ausgelegt werden, dass eine Rückzahlung zu Lebzeiten wahrscheinlich sein muss – egal, ob das Darlehen durch Hypothek oder Grundschuld gesichert ist.

Diese Möglichkeiten gibt es für Rentner

Bei den meisten Banken gilt die Babyboomer-Generation, die jetzt kurz vor dem Renteneintritt steht, als Top-Schuldner. Eine Anschlussfinanzierung sollte also in der Regel möglich sein, auch wenn die Statistik rückläufige Kreditaufnahmen zeigt. Durch die Sicherung per Grundpfandrecht haftet die Immobilie selbst für die Rückzahlung. Stocken die Zahlungen, kann der Kreditgeber die Zwangsversteigerung veranlassen. Auch bei anderen Krediten ist eine Sicherung zusätzlich zur persönlichen Bonität eine gute Idee. Beim Autokauf wird der Pkw an die Bank sicherungsübereignet. Möglicherweise gibt es ein Wertpapierdepot als Teil der Altersversorgung. Es kann beliehen werden, ohne die Papiere zu einem möglicherweise ungünstigen Zeitpunkt zu verkaufen. Ist eine solche Sicherung nicht möglich, kann eine Restschuld-Lebensversicherung helfen. Das ist im Prinzip eine gewöhnliche Risikoversicherung, aber nicht mit einer konstanten Versicherungssumme, sondern die Summe vermindert sich mit abnehmender Restschuld. Das macht sie zwar etwas billiger, aber im fortgeschrittenen Alter sind die Beiträge trotzdem hoch. Außerdem ist irgendwann Schluss – über ein Endalter von 80 oder 85 Jahren hinaus wird sich kein Versicherer finden. Bei Kleinkrediten ist es die beste Lösung, die Laufzeit entsprechend zu kürzen, vorausgesetzt, die monatliche Belastung passt dann noch. Geht das nicht, kann ein jüngerer Bürge oder zweiter Kreditnehmer dem Vertrag beitreten.

Bildquellen:

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