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Gesetzliche Renten-, Kranken-, Pflege- und Unfallversicherung

Beitragssatz RenteRentenbeitrag sinkt auf 19,6 ProzentAm 16.11.2011 hat das Bundeskabinett die Senkung des Beitrages in der Gesetzlichen Rentenversicherung auf 19,6 Prozentpunkte beschlossen. Durch diese Beitragssatzsenkung in Höhe von 0,3 Prozent kommen im Jahr 2012 1,3 Milliarden Euro geringere Beitragsbelastungen zu, von denen sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber profitieren.Während Arbeitnehmer und Arbeitgeber von der Beitragssatzsenkung jeweils zur Hälfte (also jeweils 0,15 Prozentpunkte) profitieren, merken freiwillig Versicherte und Selbstständige, die in der Gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind, die Beitragssatzsenkung in voller Höhe.Die Beitragssatzsenkung auf 19,6 Prozent wurde mit der ...

PflegepersonBeitragszahlungen erhöhen sich nur in alten BundesländernPflegepersonen, die einen Pflegebedürftigen nicht erwerbsmäßig pflegen, können in der Gesetzlichen Rentenversicherung versicherungspflichtig werden. Voraussetzung hierfür ist, dass die Pflege mindestens an 14 Stunden in der Woche ausgeübt wird.Bei dem Pflegebedürftigen muss eine Pflegestufe im Sinne der Sozialen Pflegeversicherung vergeben worden sein. Zudem darf für die Pflegeperson kein Ausschlusstatbestand für die Rentenversicherungspflicht als Pflegeperson vorliegen. Als Ausschlusstatbestand gilt beispielsweise, wenn eine Beschäftigung oder selbstständige Tätigkeit von mehr als 30 Stunden ausgeübt wird. Ebenfalls tritt keine Rentenversicherungspflicht für Pflegepersonen mehr ...

VerjährungsfristRV-Beiträge verjähren nach vier JahrenWerden Beiträge zur Gesetzlichen Rentenversicherung zu Unrecht entrichtet und stellt sich dies erst im Nachhinein heraus, kann es sein, dass der Beitragszahler die Beiträge nicht vollständig zurückerhält. Die Beiträge, die nämlich bereits verjährt sind, muss die Rentenkasse nicht zurückerstatten. Dies entschied in einem aktuellen Klagefall das Landessozialgericht Baden-Württemberg mit Urteil vom 21.01.2011 unter dem Aktenzeichen L 4 R 4672/10.Der KlagefallIn dem Fall, über den das Landessozialgericht zu entscheiden hatte, beantragte der Kläger Ende des Jahres 2007 das sozialversicherungsrechtliche Statusfeststellungsverfahren. Die Krankenkasse, die für die Durchführung des ...

ZeitablaufAufbewahrungsfrist nur noch bis 31.12.2011Die gesetzlichen Rentenversicherungsträger haben in diesen Tagen nochmals speziell auf die auslaufende Aufbewahrungsfrist alter DDR-Lohnunterlagen hingewiesen. Die Aufbewahrungsfrist von Lohnunterlagen ehemaliger DDR-Betriebe endet nämlich definitiv am 31.12.2011.Alle, die bereits vor 1991 in der ehemaligen DDR berufstätig waren und bislang noch keine Kontenklärung (Klärung des Rentenversicherungskontos) durchgeführt haben, sollten dies nun schnellstmöglichst nachholen. Ansonsten drohen Rentenverluste, da nicht alle rentenrechtlichen Zeiten berücksichtigt werden können. Hintergrund dafür ist, dass es in der ehemaligen DDR keine maschinelle Erfassung der rentenrechtlichen Beitragszeiten gab, wie ...

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