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Rentenberater
Helmut Göpfert

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Negatives Stimmungsbild aufgrund der Gesundheitsreformen

In den letzten Jahren wurde die Gesetzliche Krankenversicherung mehrmals reformiert. Die letzte große Reform wurde durch das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz (s. Was die Gesundheitsreform vorsieht) im April 2007 umgesetzt. Bei dieser Reform soll es sich um die größte und umfangreichste Reform der Gesetzlichen Krankenversicherung überhaupt handeln.

Doch die negativen Auswirkungen der Gesundheitsreformen machen sich im schwindenden Vertrauen der Versicherten in die Reformbemühungen des Gesetzgebers bemerkbar. So wird der Politik immer weniger zugetraut, die Gesundheitsversorgung nachhaltig zu sichern.

Umfrageergebnis des Instituts für Demoskopie Allensbach

Nach einer aktuellen und repräsentativen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach – die am 21.11.2007 vom Finanzdienstleister MLP AG vorgestellt wurde – ist jeder zweite Deutsche der Auffassung, dass sich unser Gesundheitssystem verschlechtert hat. Danach bestätigten 57% der Befragten, dass eine ausreichende Absicherung im Krankheitsfall nicht mehr gegeben ist. Vor allem ist diese schlechte Einschätzung auf die gesetzlich Krankenversicherten zurückzuführen. Eine etwas positivere Stimmung scheint damit bei den privat Krankenversicherten zu herrschen.

Große Lücken

Die größten Versorgungslücken empfinden die Versicherten bei den Zahnbehandlungen (29 Prozent) und den Sehhilfen (25 Prozent).

Die gravierendsten Lücken aufgrund der aktuellen Gesundheitsreform verspüren die Versicherten jedoch in der Arzneimittelversorgung. Hier haben 28 Prozent den Eindruck, dass statt der notwendigen Arzneimittel oft nur günstige bzw. billige Ersatzpräparate abgegeben werden.

Reforminhalte wenig bekannt

Die gesetzlichen Änderungen, die im April 2007 mit der Gesundheitsreform umgesetzt wurden, sind nur bei einem geringen Teil der Bevölkerung bekannt. So haben nur fünf Prozent „ziemlich genau“ ihr Wissen über die Änderungen eingeschätzt. Nur 40 Prozent wissen „ungefähr“ Bescheid.

Künftig wird Zwei-Klassen-Medizin erwartet

Die Bürger sehen – so die Auswertung der Umfrage – nicht positiv in die Zukunft, was die medizinische Versorgung anbelangt. So rechnen 84 Prozent damit, dass die Beiträge in der Gesetzlichen Krankenversicherung weiterhin steigen, 81 Prozent rechnen mit weiter steigenden Zuzahlungen, wenn Leistungen in Anspruch genommen werden.

Drei Viertel der Befragten gaben an, dass sie in Zukunft eine immer stärker ausgeprägte Zwei-Klassen-Medizin erwarten.

So betonte der Vorstandsvorsitzende der MLP AG, Herr Dr. Uwe Schroeder-Wildberg, dass mittelfristig kein Weg daran vorbeiführen wird, die Eigenverantwortung – analog der zusätzlichen Altersversorgung – zu stärken.

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die Rentenberater und Krankenkassenbetriebswirt Helmut GöpfertHelmut Göpfert oder Marcus Kleinlein

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