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Helmut Göpfert

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Krankenkassen verzeichnen Wachstum bei Gesundheitsförderung und Prävention in Rekordhöhe

Der GKV-Spitzenverband und der Medizinische Dienst des GKV-Spitzenverbandes haben in ihrem Präventionsbericht 2017 festgestellt, dass die gesetzlichen Krankenkassen für das Jahr 2016 Rekordinvestitionen im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderungen getätigt und damit das stärkste Wachstum bei Gesundheitsförderung und Prävention seit 16 Jahren erzielt haben.

Für die Bereiche Gesundheitsförderung in Lebenswelten, die betriebliche Gesundheitsförderung sowie individuelle Präventionskurse haben die gesetzlichen Krankenkassen im Jahr 2016 insgesamt fast 500 Millionen Euro ausgegeben. Diese Ausgaben bedeuten ein erheblich höheres Engagement der gesetzlichen Krankenkassen als in allen vorangegangenen Jahren, wovon letztendlich ca. 6,4 Millionen Versicherte profitiert haben.

Der GKV-Spitzenverband erstellt zusammen mit dem Medizinischen Dienst des GKV-Spitzenverbandes jährlich einen Präventionsbericht, in dem die Leistungen der Krankenkassen in der primären Prävention und der betrieblichen Gesundheitsförderung aufgelistet und dokumentiert werden.

Leistungen zur Prävention und Gesundheitsförderung

Der gesetzlich vorgesehene Betrag für Prävention und Gesundheitsförderung wurde mit sieben Euro pro Versichertem festgeschrieben. Mit Ausgaben von 6,64 Euro pro Versichertem wurde diesen Betrag von den Krankenkassen fast erreicht. Vorgesehene Ausgaben, die in diesem Jahr nicht erfolgt sind, werden den Präventions- und Gesundheitsmaßnahmen für das nächste Jahr zugerechnet.

Gesundheitsförderung in Lebenswelten

Im Bereich der Gesundheitsförderung für Menschen in ihren Lebenswelten, haben die Krankenkasse im Jahr 2016 zirka 116 Millionen Euro und damit drei Mal so viel wie im Vorjahr ausgegeben. Hier konnten rund 3,3 Millionen Menschen von diesen Leistungen profitieren also etwa ein Drittel mehr als im Jahr 2015.

Gesundheitsförderung im betrieblichen Bereich

Auch im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) konnten Rekordinvestitionen verzeichnet werden. So stellt der Präventionsbericht hier fest, dass die Ausgaben von zirka 76 Millionen im Jahr 2015 auf zirka 147Millionen Euro im Jahr 2016 angestiegen sind. Durch diese über doppelt so hohen Ausgaben wurden Maßnahmen ermöglicht, von denen über 13.000 Betriebe und zirka 1,4 Millionen Versicherte gefördert werden konnten. Dadurch konnte dazu beigetragen werden, die physischen und psychischen Belastungen am Arbeitsplatz zu verbessern und zu reduzieren. Es wurde auch festgestellt, dass die Krankenkassen den Betrieben bei entsprechenden Maßnahmen im Durchschnitt mehr als zwei Jahre unterstützend zur Seite stehen.

Überbetriebliche Netzwerke bei Gesundheitsförderung und Prävention

Im vergangenen Jahr wurde besonderer Wert darauf gelegt, mittlere und kleinere Unternehmen gezielt für Gesundheitsförderung und Prävention zu gewinnen. Der Erfahrungsaustausch bei regelmäßigen Treffen in richtunggebenden Netzwerken wird hierbei als besonders geeignete Form angesehen, dass diese „Kleinbetriebe“ für Fragen der betrieblichen Gesundheitsförderung motiviert und sensibilisiert werden. Im Präventionsbericht werden zu dieser besonderen Betreuungsform erstmals mengenmäßige Feststellungen getroffen. So konnten, zusätzlich zur Betreuung durch die BGF-Berater, durch diese überbetrieblichen Netzwerke knapp 14.000 Betriebe und Unternehmen angesprochen werden.

Prävention und Demographie

Die demographische Entwicklung unserer Gesellschaft erscheint eine gezielte Prävention immer wichtiger werden zu lassen. Allerdings blieben, im Vergleich zum Vorjahr, die Teilnehmerzahlen bei speziellen Kursangeboten für Versicherte, wie Bewegungsförderung, Stressbewältigung, Raucherentwöhnung und Ernährungsberatung, auf einem gleich hohen Niveau. Die Ausgaben der Krankenkassen beliefen sich für individuelle Präventionsangebote im Jahr 2016 auf 211 Millionen Euro. Das sind vier Prozent mehr als im Jahr davor.

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