Kontakt aufnehmen mit Rentenberater Helmut Göpfert

Rentenberater
Helmut Göpfert

Bergstraße 18
D-90614 Ammerdorf

Tel.: 09127-90 41 85
Fax: 09127-90 41 86

Zum Kontaktformular »

Willkommen, Gast
Benutzername: Passwort: Angemeldet bleiben:
  • Seite:
  • 1

THEMA:

Rente-Verwirrung 2 Wochen 1 Tag her #6245

  • Dinah
  • Dinahs Avatar Autor
  • Offline
  • Fresh Boarder
  • Fresh Boarder
  • Beiträge: 1
  • Dank erhalten: 0
Guten Tag,
meine Frage bezieht sich auf einen etwas komplizierten Vorgang.
Ich bezog, wegen einer chronischen Erkrankung, seit 2004 eine Teil-Erwerbsminderungsrente, die mir nach einem Klageverfahren zugesprochen wurde.
Durch eine Vereinbarung mit meinem Arbeitgeber konnte ich so noch an vier Tagen drei Stunden beschäftigt sein - teilweise, wenn es mein Gesundheitszustand nicht anders zuließ - von zu Hause aus.
Mitte 2017 teilte mir mein AG mit, dass er sich in ein bis zwei Jahren zur Ruhe setzen und er mir die Möglichkeit zur Vorbereitung geben wolle.
Im Januar 2018 schrieb ich die DRV an und fragte, wie ich nun vorgehen solle.
Beim Arbeitsamt hatte ich mich schon erkundigt, wo man mir sagte, dass ich wohl kaum noch vermittelbar sei, weil sich zur ursprüngliechen Erkrankung, eine Arthrose in beiden Daumensattelgelenken und nach einem Unfall eine Gehbehinderung entwickelt hatten.
Außerdem kam mein Alter (damals fast 60) hinzu.

Von der DRV bekam ich einen Rentenantrag zugeschickt.
Eine Erklärung bekam ich auch nach einem Rückruf nicht, die Dame schien eher genervt von meinen Fragen.
So stellte ich also einen Antrag auf volle EM, obwohl ich eigentlich eine Beratung wollte.
Der Antrag wurde abgelehnt, ich ging in den Widerspruch, wurde zu einem orthopädischen wie auch psychologischen Gutacher geschickt und wieder wurde der Antrag abgelehnt.
Wieder ging ich in den Widerspruch.
Zeitgleich hatte ich Kontakt zum SozVD, bei dem ich Mitglied bin.
Dort riet man mir, doch vorsichtshalber die Rente für schwerbehinderte Menschen, die mir ab 1.11.2019 zustand, zu beantragen.
Da mein Chef immer noch nicht in den Ruhestand gegangen war, nur etwas kürzer treten wollte, beantragte ich die Rente für schwerbehinderte Menschen ab 01.03.2020, gleichzeitig lief aber der Antrag auf volle EM weiter.
Im Februar 2020 musste ich nochmals von der DRV zu einer orthopädischen Gutachterin.

Im Juli 2020 wurde mir die volle EM rückwirkend ab 2004 bewilligt.
Ich bekam insgesamt drei Rentenbescheide und eine ordentliche Nachzahlung.
Auf Rückfrage, warum ich die EM-Rente rückwirkend bekommen hätte, teilte mir die DRV mit, dass ich keinen adäquaten Arbeitsplatz inne gehabt hätte.

Natürlich freute ich mich über die Nachzahlung, aber ich wunderte mich über die Berechnung.
Es ist doch so, dass die Rente nicht weniger werden darf.
Während ich 2019 als Teil-EM einen Netto-Betrag von 465,26 € bekam (doppelt 930,52 €) und durch die Rentenanpassung noch ca. 30,-€ hinzu kämen, wird mir im Moment nur ein Nettobetrag von 917, 23 € überwiesen.
Mehrere Nachfragen ergaben leider keine, für mich nachvollziehbare Erklärung.
Das neueste Schreiben, das ich heute erhielt, begründet den niedrigeren Betrag wie folgt: Da die Rente wegen voller Erwerbsminderung aufgrund des Hinzuverdienstes vom 01.04.2005 bis 31.12.2019 nicht in voller Höhe gezahlt wurde,vermindern sich auch die zu ermittelnden Entgeltpunkte
Heißt das, mir werden Entgeltpunkte wieder weg genommen, obwohl ich während meiner Halbtagestätigkeit die ganze Zeit auch noch in die Rentenkasse eingezahlt habe.
Ist das tatsächlich rechtens?
Ich entschuldige mich für den langen Text und freue mich über Antworten.
Vielen Dank im Voraus !
Beste Grüße
Dinah

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Rente-Verwirrung 1 Woche 4 Tage her #6246

  • Rentenfux
  • Rentenfuxs Avatar
  • Offline
  • Gold Boarder
  • Gold Boarder
  • Beiträge: 222
  • Karma: 33
  • Dank erhalten: 51
Guten Tag,
hier scheint bei Ihnen vieles parallel gelaufen zu sein, da sie mehrere Bescheide gleichzeitig erhielten.
Die Altersrente wird zu deren Beginn berechnet. Sollte diese niedriger sein, wie die zuvor bezogene Erwerbsminderungsrente, wird mindestens die Höhe der Erwerbsminderungsrente weitergeleistet.
Die Beiträge, die Sie während des Bezugs Ihrer Erwerbsminderungsrente geleistet haben, erhöhen in der Rentenberechnung auf jeden Fall Ihre Entgeltpunkte.
Ob bei Ihnen die Rente richtig berechnet wurde, kann nur anhand Ihrer Bescheide überprüft werden. Von daher sollten Sie ggf. einmal eine Bescheidprüfung veranlassen.
Rentenfux

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • Seite:
  • 1
Ladezeit der Seite: 0.101 Sekunden
forum

Newsletter-Anmeldung