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Helmut Göpfert

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Frührente mit GdB 100 6 Monate 1 Woche her #6234

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Hallo Forum Mitglieder,
Mein Papa ist Juli 1958 in Kasachstan geboren. Dort war er im Bergbau tätig, die Arbeizsjahre wurden hier voll anerkannt, weil er deutsche Abstammung hat. Seit 1999 leben wir in Deutschland und mein Vater war mit paar Unterbrechungen immer vollzeit beschäftigt. Im Juli 2020 ist er 62 geworden und zwei Tage später erlitt er einen Schlaganfall. Nach vier Monaten Intensivstation und langsamen Neurologischen Rehabilitation wurde er im November aus dem Krankenhaus entlassen. Nach der Entlassung hat uns seine Krankenkasse angeschrieben, wir sollen Antrag auf Reha stellen mit "Teilhabe am Arbeitsleben" mit einer Frist bis 14.02.21. Antrag haben wir abgeschickt Mitte Januar. Letzte Woche kamm wieder ein Schreiben von Krankenkasse das laut Arzt Bericht mein Vater eh nicht arbeiten wird und wir sollen jetzt Antrag auf frührente stellen, wieder mit Frist bis 06.04.21 mit Bedrohung das Krankengeld zu streichen wenn er kein Antrag stellt.
Papa hat vor kurzem auch endlich den Bescheid über die Behinderung bekommen GdB 100.
Jetzt meine Frage, darf die Krankenkasse ihn einfach so zwingen die Rente zu gehen?? So viel ich weiß hat er Anspruch auf sein Krankengeld bis zu 18 Monaten. Vielleicht will er ja auch versuchen noch zu teilzeit zu arbeiten und braucht einfach noch die Reha und paar Monate Zeit sich zu erholen... dürfen die das einfach so für ihn entscheiden?
Und die zweite Frage... kann er jetzt mit GdB 100 in die Frührente ohne Abzüge? 35 Jahre hat er.
Vielen Dank im Voraus

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Frührente mit GdB 100 6 Monate 1 Woche her #6236

  • Heike123
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Hallo,
die Krankenkasse kann den Versicherten auffordern einen Rehaantrag zu stellen (§ 51 SGB V) aber nicht zwingen einen Rentenantrag zu stellen.
Nachdem der Antrag für eine Reha bei der RV gestellt worden ist, sind Sie Ihrer Pflicht nachgekommen. Haben Sie von der RV eine Eingangsbestätigung erhalten? Schicken Sie dieser der Krankenkasse zu. Die Entscheidung ob die Reha bewilligt wird und die Voraussetzungen dafür gegeben sind entscheidet die RV und nicht die Krankenkasse.
Sollte die Reha bewilligt werden und in der Reha festgestellt werden das Ihr Vater nicht mehr voll arbeiten kann dann wird der Rehaantrag in einen Rentenantrag umgewandelt und es wird die Erwerbsminderungsrente geprüft. Stellen Sie jetzt einen Antrag auf eine Schwerbehindertenrenten (Schwerbehinderung min. 50% und Wartezeit von 35 Jahren muss erfüllt sein) würde er mit Abschlag in Rente gehen. Sollte die Reha abgelehnt werden können Sie überlegen einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente zu stellen.

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