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Obligatorische Anschlussversicherung" in Gefahr wegen "ruhender" PKV? 1 Monat 14 Stunden her #6157

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Hallo Liebes Rentenberatung-Aktuell-Team.

ich möchte kurz die Versicherungssituation meiner Mutter darstellen, bevor ich zur hauptsächlichen Frage komme. Meine Mutter war als Selbstständige fast 15 Jahre PKV bei der Debeka versichert und hat dann Ihre Selbstständigkeit aufgegeben und einen Job gesucht. Sie hat dann einen Vollzeitjob gefunden (erst einmal 3 Monatsvertrag. der jetzt verlängert wurde auf insgesamt 8 Monate) und ist jetzt pflichtversichert in der GKV (Debeka BKK, das ist eine gesetzliche Krankenkasse und nicht identisch mit der Debeka PKV).

Meine Mutter hat den Job mit 54 angefangen und wird in den kommenden Tagen 55 Jahre alt. Ihr gefällt es in der GKV und sie hat vor zu bleiben.

Jetzt stellt sich die Problematik: Sie hat nicht genug Vorversicherungszeit, um freiwillig in der GKV zu bleiben (nachdem Job), sie hat kein ALG1 oder ALG2 Anspruch und ihr Mann ist PKV versichert (also eine Versicherung über ihn geht nicht).

Uns wurde erzählt das meine Mutter über die „Obligatorische Anschlussversicherung“ weiterhin in der GKV bleiben kann, wenn die Versicherungspflicht endet. Sie hat sich mittlerweile mehrmals krankgemeldet (Schmerzen durch die harte Arbeit) und es könnte sein das sie bald entlassen wird (die meisten Mitarbeiter, die öfter krankgeschrieben sind und noch keinen unbefristeten Vertrag haben werden entlassen).

Jetzt stellt sich die Frage mit den „Ausschlusstatbeständen“ der Obligatorischen Anschlussversicherung:
Gerade die Punkte „Nachgehender Leistungsanspruch“ und „Absicherung im Krankheitsfall außerhalb der GKV“. Sie hat Ihre PKV „ruhen“ lassen, uns wurde gesagt das dies nicht schädlich ist und nur wiederaktiviert wird, wenn wir es wünschen, also nicht negativ auswirkt auf eine Weiterversicherung in der GKV nachdem meine Mutter aufhört zu Arbeiten. (Sie hat für die GKV noch einen WKplus wo sie bestimmte Zusatz-Leistungen bekommt, solange ihr Vertragt „ruht“ und falls sie den PKV kündigt wohl auch).

Jetzt mache ich mir sorgen das meine Mutter wegen dem ruhenden PKV keine Weiterversicherung bei der GKV bekommt, sollte sie entlassen werden. Ich hatte es auch so verstanden das meine Mutter die PKV kündigen kann, wann sie will, weil sie GKV Mitglied ist. Aber scheinbar gilt das nur die ersten 3 Monate wo sie Versicherungspflichtig ist und jetzt gelten die normalen Kündigungsfristen.
Jetzt ergeben sich für mich folgende Fragen

1.Gilt der „ruhende Vertrag“ den als Ausschlusskriterium oder müssen noch andere Faktoren erfüllt sein? Meine Mutter will definitiv in der in der GKV bleiben. Einen Job wird sie, nach einer Kündigung, wohl erst im nächsten Jahr suchen.

2.Gibt es einen anderen Umstand der die „Obligatorische Anschlussversicherung, im Fall meiner Mutter, verhindert?

3. Falls es besser ist den ruhenden Vertrag zu kündigen, stimmt es das die Kündigungsfrist immer bis zum Ende des jeweiligen Monats ist? Hieße das z.B. wenn meine Mutter jetzt kündigt, dann wäre der „ruhende“ Vertrag noch bis September noch gültig, aber ab 1. Oktober nichtmehr vorhanden?

Ich fürchte eine Situation das meine Mutter die obligatorische Anschlussversicherung zugestanden bekommt und die PKV kündigt, weil sie überzeugt ist das sie jetzt in der GKV bleibt. Und das dann nach 1-2 Jahren irgendjemand meint, dass der damals „ruhende“ Vertrag keine GKV ermöglicht hat und sie weder in der GKV bleiben kann noch in ihre PKV zurückkann. Damit würde meine Mutter in den Basistarif rutschen, was ja das Worst-Case Szenario wäre.

Vielen Dank im Voraus für Ihre Hilfe.

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Obligatorische Anschlussversicherung" in Gefahr wegen "ruhender" PKV? 3 Wochen 6 Tage her #6160

  • Heike123
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Hallo rhede3241,

ich würde an Ihrer Stelle bei der Agentur für Arbeit nachhaken ob auch ohne Anspruch auf ALG I die Beiträge zur Krankenkasse übernommen werden können. Kann tatsächlich vorkommen.
Bei Ihrer Mutter wäre es die freiwillige Versicherung für nicht erwerbsmäßige Ehegatte wo der Ehepartner PKV versichert ist. Hier wird das Einkommen des Ehepartner für die Beitragsberechnung herangezogen. Es stellt sich die Frage ob hier die Vorversicherungszeit erfüllt sein muss. Meines Erachtens ist dies nicht der Fall. Die BKK wird Ihnen eine eindeutige Auskunft geben können.
Bei der PKV kann man kündigen wenn man gesetzlich kranken versichert ist. Hier gibt's es die üblichen Kündigungsfristen. Danach kommt man nur in die Zukunft raus. Als Nachweis wird eine Mitgliedsbescheinigung der Krankenkasse benötigt. Bevor man kündigt würde ich aber alles mit der BKK abklären. Vlt. E-Mail schicken wo die Krankenkasse sich schriftlich zu äußert.
Wichtig ist das wenn sie wieder in die PKV gehen sollte es ab 55 kein zurück mehr in die GKV gibt. Drum ist es so wichtig sich bei allen Stellen vorab zu erkundigen.

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