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Gesetzliche Renten-, Kranken-, Pflege- und Unfallversicherung

Taxi
Hessisches Landessozialgericht vom 29.05.2015, L 9 U 41/13Das Landessozialgericht hat einem Taxifahrer einen Anspruch auf Entschädigung durch die Unfallversicherung zugesprochen. Er war niedergeschossen worden, weil er lautstarke Personen am Taxistand zur Ruhe aufgefordert hatteZum SachverhaltAn einem Taxistand befand sich ein auf Kundschaft wartender Taxifahrer gerade im Gespräch mit einem Kollegen als sich zwei laut lärmende Männer näherten. Er war der Meinung, dass diese einen Streit hatten und wollte schlichtend eingreifen. Nachdem er die Männer mehrere Male erfolglos zur Ruhe aufgefordert hatte, zog einer der Männer eine Schusswaffe, bedrohte den Taxifahrer, schoss ihm dann in den Bauch und ...

Unfall auf Treppe
Hessische Landessozialgericht vom 24.03.2015, Az. L 3 U 225/10Beschäftigte sind kraft Gesetzes in der Gesetzlichen Unfallversicherung versichert. Voraussetzung hierfür ist, dass es sich um einen Unfall handelt, der sich infolge einer den Versicherungsschutz begründenden Tätigkeit ereignet. In diesen Fällen spricht man von Arbeitsunfällen. Zu den Arbeitsunfällen gehören auch Unfälle, die ein Beschäftigter in der Mittagspause erleidet, wenn er sich zur Nahrungsaufnahme begibt. Allerdings wird der Unfallversicherungsschutz unterbrochen, wenn auf diesen Wegen private Angelegenheiten erledigt werden. Halsmarkquetschung in der MittagspauseDie Klägerin, eine 52jährige ...

Treppensturz
LSG Baden-Württemberg, Az. L 8 U 1506/13Vom gesetzlichen Unfallversicherungsschutz werden auch Wege erfasst, welche Arbeitnehmer während der Mittagspause zum Mittagessen zurücklegen. Doch der Unfallversicherungsschutz besteht hier nicht ausnahmslos. Wird das Mittagsessen nämlich in einer auswärtigen Kantine eingenommen, besteht in dem fremden Gebäude kein Unfallversicherungsschutz. Zu diesem Ergebnis kam das Landessozialgericht Baden-Württemberg mit Urteil vom 13.12.2013 unter dem Aktenzeichen L 8 U 1506/13.Zum sozialgerichtlichen StreitfallDas Landessozialgericht Baden-Württemberg musste über den Unfall einer Lehrerin entscheiden. Diese ging am Unfalltag, nachdem die Schule über keine ...

Tennisellenbogen
LSG lehnt Anerkennung einer Berufskrankheit abMit Urteil vom 29.10.2013 hat das Hessische Landessozialgericht (Aktenzeichen: L 3 U 28/10) die Berufung eines Versicherten zurückgewiesen, der seinen Tennisellenbogen als Berufskrankheit anerkannt haben wollte. Das Urteil ist bereits rechtskräftig. Nach Ansicht des Klägers ist der Tennisellenbogen auf seine Berufstätigkeit am Computer zurückzuführen.HintergrundNeben den Arbeitsunfällen und den Wegeunfällen zählen auch die Berufskrankheiten zu den Versicherungsfällen der Gesetzlichen Unfallversicherung. Nach der gesetzlichen Definition in § 9 Siebtes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VII) handelt es sich bei Krankheiten dann um ...

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Fax: 09127-90 41 86

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