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Gesetzliche Rentenkasse hatte bei Lehmann Brothers investiert

Eine gesetzliche Rentenkasse hatte 44,5 Millionen Euro bei der kollabierten Bank Lehman Brothers Bankhaus AG angelegt. Wie letzte Woche bekannt wurde und von einer Boulevardzeitung publiziert wurde, soll ein Rentenversicherungsträger das Geld verspekuliert haben. Spätestens mit dieser Meldung ist die weltweite Finanzkrise auch bei der gesetzlichen Rentenversicherung angekommen.

Geld ist gesichert

Das Bundesfinanzministerium teilte aufgrund einer kleinen Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion mit, dass die Deutsche Rentenversicherung Rheinland 44,5 Millionen Euro bei der deutschen Tochter der amerikanischen Lehman Brothers Bank angelegt hat. Von der Bundesregierung und von einem Sprecher des Rentenversicherungsträgers wurde bestätigt, dass die 44,5 Millionen Euro über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Deutscher Banken geschützt ist. Somit besteht für die angelegten Versichertengelder keine Gefahr.

RenteJe Einleger beträgt die Sicherungsgrenze 285,1 Millionen Euro. Daher werden die bei Lehman angelegten Gelder einschließlich der Zinsen noch im Jahr 2009 an die Rentenkasse zurückgezahlt.

Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland teilte gegenüber der Frankfurter Rundschau mit, dass der Rentenversicherer die eingefrorenen Rücklagen bei der Lehman Brothers Bankhaus AG zu Zinssätzen zwischen 4,8 Prozent und 5,0 Prozent angelegt hatte.

Nachhaltigkeitsrücklage

Das bei der Pleite-Bank angelegte Geld stammt aus der so genannten Nachhaltigkeitsrücklage. Dieses Geld dient dazu, Schwankungen zwischen Einnahmen und Ausgaben, die im Laufe eines Jahres vorkommen, auszugleichen. Laut Sozialministerium beträgt die Nachhaltigkeitsrücklage aller 16 Rentenversicherungsträger in Deutschland rund elf Milliarden Euro.

Fazit

Die Meldungen, dass von Rentenversicherungsträger Versichertengelder „verzockt“ wurden, entspricht nicht den Tatsachen. Zwar hatte ein Rentenversicherungsträger bei der kollabierten Lehman-Brothers-Bank 44,5 Millionen Euro in verschiedenen Stückelungen angelegt. Das Geld, das aus der „eisernen Reserve“ stammt, ist jedoch über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Deutscher Banken geschützt.

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