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Gesetzliche Renten-, Kranken-, Pflege- und Unfallversicherung

Rentenniveau sinkt bei Neurentnern drastisch

Die Menschen werden in Deutschland immer älter und bekommen immer weniger Kinder bzw. künftige Beitragszahler. Diese Entwicklung schmälerte in den vergangenen Jahren immer mehr das finanzielle Fundament der Gesetzlichen Rentenversicherung. Als Reaktion auf diese Entwicklung hat der Gesetzgeber mehrmals die Gesetzliche Rentenversicherung reformiert. Als Beispiel sei hier die aktuelle Reform durch das RV-Altersgrenzenanpassungsgesetz zu nennen, mit der das Renteneintrittsalter von derzeit 65 Jahren auf 67 Jahre erhöht wird (s. auch Rente erst mit 67 Jahren!).

Auswirkung der Rentenreformen

Dass die Rentenreformen nicht ohne Wirkung bleiben, zeigen neue Berechnungen der Deutschen Rentenversicherung, die ein Pressesprecher gegenüber der Bild-Zeitung bestätigte.

Ein männlicher Rentner, der im vergangenen Jahr noch in den Ruhestand ging, erhielt im Durchschnitt eine Netto-Rente von 790,00 € (Ost: 836,00 €). Im Vergleich zu der Netto-Rente, die im Jahr 2000 gezahlt worden wäre, muss der Neurentner im Jahr 2006 ein Minus von 10,5% (Ost: 5,3%) akzeptieren.

Rentenniveau sinkt14,5% weniger bei Erwerbsminderungsrenten

Extrem ist der errechnete Rückgang bei den Erwerbsminderungsrenten. Wer 2006 erstmals eine Erwerbsminderungsrente bezog, bekam im Schnitt 14,5% (Ost: 12,5%) weniger als ein Neurentner im Jahr 2000. Eine Zahl die für sich spricht! Wurde hier eine Rente von (im Schnitt) 667,00 € (Ost: 601,00 €) errechnet, lag diese im Jahr 2000 noch bei 780,00 € (Ost: 687,00 €).

Weniger Auswirkungen bei Frauen

Bei Frauen wirkten sich die Reformmaßnahmen weniger stark aus. Dies deshalb, weil die Rentenansprüche von Frauen aufgrund stärkerer Berufstätigkeit und einer besseren Anrechnung der Kindererziehungszeiten insgesamt steigen.

Weitere Gründe für die geringeren Renten

Die Verringerung der Rentenzahlungen ist in erster Linie an den Rentenreformen fest zu machen. Jedoch haben die höhere Arbeitslosigkeit und die gestiegenen Krankenkassen- und Pflegeversicherungsbeiträge zu einer Verringerung der Rentenzahlbeträge der Neurentner geführt.

Tipp

Es wird empfohlen, rechtzeitig für eine ausreichende Alterssicherung zu sorgen. Nur so kann vermieden werden, in die Altersarmut abzugleiten.

Im ersten Schritt sollte eine Kontenklärung durch einen – von den Versicherungsträgern unabhängigen – Rentenberater durchgeführt werden. Aufgrund dieser Grundlage kann die individuelle Altersvorsorge geplant werden.

Im zweiten Schritt empfiehlt es sich, einen Versicherungsmakler und Finanzdienstleister zu kontaktieren. Die Optimierung einer evtl. schon in die Wege geleiteten Altersorge, die Überprüfung, ob – evtl. vorhandene – Verträge über Riester-Rente, Rürup-Rente, betriebliche Altersvorsorge sind nur wenige Punkte, die geklärt werden sollten.

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