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Gesetzliche Renten-, Kranken-, Pflege- und Unfallversicherung

Die betriebliche Altersvorsorge ist eine Möglichkeit, um mit relativ geringem finanziellem Einsatz für das Alter vorzusorgen. Zugleich nutzt so mancher Arbeitnehmer gerne die Möglichkeit, dem Fiskus ein Schnippchen zu schlagen. Tatsächlich ist es allerdings so, dass die Betriebsrente nicht immer die vorteilhafteste Variante ist. Manchmal überwiegen die negativen Aspekte die Vorzüge der Altersvorsorge.

Im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge haben Arbeitnehmer die Qual der Wahl – gleich fünf Durchführungswege stehen zur Auswahl. Bei den Deutschen ist der Durchführungsweg der Direktversicherung am beliebtesten. 2012 gab es in Deutschland 7,41 Millionen bestehende Verträge (detaillierte Informationen dazu beim GDV). Noch 1974 waren es gerade einmal 1,34 Millionen Verträge.

Rente EhepaarDie Vorteile der Direktversicherung

Die Betriebsrente in Form einer Direktversicherung bringt eine Vielzahl von Vorteilen mit sich. Besteht gegenüber dem Arbeitgeber ein Anspruch auf die Zahlung vermögenswirksamer Leistungen, so können diese für die Einzahlung in die Direktversicherung verwendet werden, so auch bei der amv.de Betriebsrente. Die Direktversicherung ist mit einer Garantieverzinsung ausgestattet, die die Rendite des Kapitals auch auf lange Sicht sicherstellt.

Der große Renditevorteil besteht bei dieser Variante jedoch vor allem in der Einsparung von Einkommensteuer und Sozialabgaben. Die Beiträge zur Sozialversicherung werden nämlich nicht vom Netto abgezogen, sondern bereits vom Brutto. Dadurch senkt sich die Lohnsteuerbelastung ebenso wie die Beiträge zur Kranken-, Pflege, Arbeitslosen- und Rentenversicherung. Neuverträge, die seit dem 1. Januar 2005 abgeschlossen wurden, unterliegen der nachgelagerten Besteuerung. Dies bedeutet, dass der Arbeitnehmer zwar zunächst seine Beiträge nicht versteuern muss, wohl aber später seine Einkünfte aus der Direktversicherung. Allerdings ist im Rentenalter gewöhnlich der Steuersatz um einiges niedriger als zur Zeit der Berufstätigkeit, sodass sich eine Steuerersparnis ergibt. Weitere Vorteile der Direktversicherung sind beispielsweise:

  • Anspruch auf Rentenzahlungen bleiben auch bei Ausscheiden aus dem Unternehmen erhalten
  • Übertragung des Vertrags auf einen neuen Arbeitgeber möglich
  • Kunde kann Zahlungen ggf. selbst übernehmen, wenn er den Vertrag nicht zum neuen Arbeitgeber transferieren möchte
  • Auszahlung der angesparten Summe als Einmalzahlung oder Rente bis ans Lebensende

Die Nachteile der Direktversicherung

Arbeitnehmer sollten aber auch die Nachteile der Direktversicherung kennen. Ist ein Arbeitnehmer freiwillig oder pflichtversichert in der gesetzlichen Krankenversicherung, so muss er später auch während der Rentenzeit auf die Bezüge aus der Direktversicherung Sozialabgaben bezahlen. Konkrete Informationen zur Belastung durch Steuern und Sozialabgaben erfahren Sie bei finanztip.de. Problematisch ist die Entgeltumwandlung auch für den Anspruch auf etwaige Sozialleistungen (z. B. Arbeitslosengeld, Elterngeld oder Krankengeld). Diese werden meist ausgehend vom Nettoentgelt berechnet. Dieses wird jedoch durch die Entgeltumwandlung reduziert und damit auch die Bemessungsgrundlage, die für die Höhe der Sozialleistungen ausschlaggebend ist.

Problematisch können auch die Abschlusskosten sein. Derzeit besteht für die Versicherungsgesellschaften keine Verpflichtung, diese gesondert auszuweisen. Daher wissen viele Arbeitnehmer gar nicht, dass ihre ersten Beiträge oft vollständig für die Gebühren des Anbieters verloren gehen.

Bild: © Photodisc/Thinkstock

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