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Gesetzliche Renten-, Kranken-, Pflege- und Unfallversicherung

Wird das Renteneintrittsalter nochmals angehoben?

Erst vor wenigen Monaten wurde das Renteneintrittsalter von 65 auf 67 Jahren angehoben. Nun werden schon die ersten Stimmen laut, man solle den Rentenbeginn weiterhin anheben. So kommen aus der Politik und aus Expertenkreisen die Äußerungen, dass nur eine Rente mit 70 Jahren die Gesetzliche Rentenversicherung langfristig finanzierbar macht.

Steigende Lebenserwartung

Ursächlich für die gesamten Diskussionen zur Reform der Sozialversicherungssysteme ist vor allem die steigende Lebenserwartung. So äußerte der Chefvolkswirt der Dresdner Bank, Michael Heise, dass ein Renteneintrittsalter über 67 Jahren notwendig wird, sofern die Lebenserwartung – wie in den letzten 30 Jahren – weiterhin steigt. Wenn die Versicherten länger im Rentenbezug stehen, müssen sie auch länger in die Rentenkassen einzahlen.

Klaus Zimmermann, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) sprach sich ebenfalls für eine Anhebung des Renteneintrittsalters aus. Seiner Meinung nach ist es längst klar, dass nur eine Rente ab 70 langfristig Entlastung bringt. Nur wenn diese bis spätestens 2030 eingeführt wird, können gravierende Beitragserhöhungen bzw. Leistungskürzungen vermieden werden.

Bei anderen Berechnungen, auf die Hans-Werner Sinn, Präsident des Münchner Ifo-Instituts verweist, müsste das Renteneintrittsalter sogar bei 77 Jahren liegen, wenn das heutige Rentenniveau ohne Beitragssatzsteigerungen bzw. höheren Steuerzuschüssen gehalten werden soll.

Auch wenn ein Renteneintrittsalter ab 77 Jahren utopisch ist, ist daran erkennbar, dass die Finanzierung der Rente ab 67 keinesfalls gesichert ist.

RentnerBundesinnenminister hat Diskussion angestoßen

Die gesamte Diskussion wurde von Innenminister Wolfgang Schäuble angestoßen, der einen späteren Ruhestand für notwendig hält und eine weitere Anhebung des Renteneintrittsalters gefordert hat.

Fazit

Aufgrund der steigenden Lebenserwartung mit der einhergehenden längeren Rentenbezugszeit wird durch den Gesetzgeber das Renteneintrittsalter wahrscheinlich weiterhin erhöht werden müssen. Versicherte, die dennoch zeitiger in die Rente gehen möchten, müssen mit weiteren Rentenabschlägen – also einer geringeren Rentenzahlung – rechnen.

Daher muss die Altersversorgung schon frühzeitig geplant werden. Im ersten Schritt ist das Rentenkonto zu klären. Hierfür stehen Ihnen gerichtlich zugelassene Rentenberater mit Rat und Tat zur Seite.

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