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Gesetzliche Renten-, Kranken-, Pflege- und Unfallversicherung

VerhinderungspflegeWährend Vorpflegezeit keine Pflegebedürftigkeit notwendigDie Soziale Pflegeversicherung kann bei einer Verhinderung der Pflegeperson die Kosten einer Ersatzpflege, einer so genannten Verhinderungspflege übernehmen. Die Verhinderungspflege kann dann gewährt werden, wenn die Pflegeperson wegen Krankheit, Erholungsurlaub oder aus anderen Gründen gehindert ist, die Pflegetätigkeit weiterzuführen.Im Rahmen der Verhinderungspflege wird für eine Dauer von längstens vier Wochen pro Kalenderjahr ein Betrag von bis zu 1.470 Euro geleistet. Ab dem 01.01.2010 beträgt der maximale jährliche Leistungsbetrag 1.510 Euro.Die gesetzlichen Vorschriften sehen vor, dass der Pflegebedürftige vor ...

ZuzahlungWohnumfeldverbessernde Maßnahmen nun mit geringeren ZuzahlungenDie gesetzlichen Pflegekassen beteiligen sich an Maßnahmen, die zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes erforderlich sind. Eine Voraussetzung ist allerdings, dass der Versicherte, für den die wohnumfeldverbessernden Maßnahmen erforderlich werden, pflegebedürftig im Sinne des Gesetzes ist. Lesen Sie hierzu den eigenen Beitrag: Verbesserung des Wohnumfeldes.Die Zuschüsse dürfen von den Pflegekassen maximal 2.557,00 Euro betragen. Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass sich die Versicherten an den wohnumfeldverbessernden Maßnahmen mit einem „angemessenen Eigenanteil in Abhängigkeit des Einkommens“ beteiligen ...

Betreute WohnungBadumbau in betreuter Wohnung muss von Pflegekasse bezuschusst werdenDie Pflegekassen haben nach den gesetzlichen Vorschriften die Verpflichtung, einen Zuschuss für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen an Pflegebedürftige zu leisten. Der Zuschuss beträgt bis zu 2.557 Euro und wird gewährt, wenn durch die Wohnumfeldverbesserung die häusliche Pflege ermöglicht oder erleichtert wird bzw. wenn durch die Maßnahme für den Pflegebedürftigen die selbstständige Lebensführung wieder hergestellt wird.Die Zuschussgewährung durch die Pflegekasse ist allerdings ausgeschlossen, wenn der Pflegebedürftige in einem Pflegeheim, einem Altenheim oder in einer Wohneinrichtung wohnt, die ...

RechtsprechungDeckenlifter zählen nicht zur WohnumfeldverbesserungDas Bundessozialgericht hatte über die Frage zu entscheiden, ob der Einbau eines Deckenlifters eine Maßnahme zur Verbesserung des Wohnumfeldes darstellt oder ob es sich um ein Hilfsmittel handelt, welches von der Kranken- oder Pflegeversicherung gestellt werden muss, ohne Berücksichtigung von eventuellen Höchstbeträgen oder individuellen Eigenanteilen der Patienten.Die Klägerin, eine zum Zeitpunkt des Urteils 54-jährige, an Multipler Sklerose erkrankte Patientin, benötigt den Deckenlifter, um ihrem Pflegepersonal die Arbeit zu erleichtern. Der Medizinische Dienst der Gesetzlichen Krankenkasse hatte das in seinem Gutachten auch ...

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D-90614 Ammerdorf

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Fax: 09127-90 41 86

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