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Gesetzliche Renten-, Kranken-, Pflege- und Unfallversicherung

Stationäre Rehabilitationsmaßnahmen

Wenn eine ambulante Krankenbehandlung und eine ambulante Rehabilitationsmaßnahme aus medizinischen Gründen nicht ausreichend ist, kann der Arzt eine stationäre Maßnahme empfehlen.

Eine stationäre Rehabilitationsmaßnahme ist eine Kur, für welche die Unterbringungs- und Verpflegungskosten – neben den Kosten für die Anwendungen – in einem geeigneten Kurheim übernommen werden.

Empfehlung des Arztes

Der Arzt empfiehlt eine stationäre Rehabilitationsmaßnahme und dokumentiert seine Empfehlung auf dem Vordruckmuster 60. Dieses wird an die zuständige Krankenkasse weitergeleitet.

Die Krankenkasse sendet dann die entsprechenden Antragsunterlagen zu. Dies gilt auch dann, wenn ein anderer Kostenträger (z. B. der Rentenversicherungsträger) zuständig ist.

RehabilitationNachrangige Zuständigkeit der Krankenkasse

Nachdem auch andere Sozialleistungsträger einen Anspruch auf eine stationäre Rehabilitationsmaßnahme vorsehen, sind nach den gesetzlichen Vorschriften die Krankenkassen nur nachrangig für die Leistung zuständig. D. h. es werden nur dann die Kosten für die notwendige Leistung übernommen, wenn z. B. der Renten- oder Unfallversicherungsträger keine Möglichkeit hierzu hat.

Für stationäre Rehabilitationsmaßnahmen ist grundsätzlich der Rentenversicherungsträger zuständig, sofern der Versicherte noch im Erwerbsleben steht.

Dauer und Intervall

Nach den gesetzlichen Vorschriften beträgt die Regeldauer einer stationären Rehabilitationsmaßnahme drei Wochen und kann grundsätzlich frühestens nach vier Jahren erneut beansprucht werden.

Zuzahlung

Die gesetzliche Zuzahlung beträgt, sofern das 18. Lebensjahr vollendet wurde, 10,00 € kalendertäglich für die gesamte Dauer der Kurmaßnahme. Sofern es sich um eine Anschluss-Rehabilitation handelt, ist die Zuzahlung (inkl. der vorausgegangenen stationären Krankenhausbehandlung) auf 28 Kalendertage pro Kalenderjahr begrenzt.

Für die Kosten der An- und Abreise, auf die ebenfalls ein gesetzlicher Anspruch besteht, fällt bei einer stationären Rehabilitationsmaßnahme keine Zuzahlung an! Hier sind die Fahr-, Verpflegungs- und Übernachtungskosten erstattungsfähig.

Hilfe und Beratung

In allen Angelegenheiten der Gesetzlichen Krankenversicherung steht Ihnen der Rentenberater und Krankenkassenbetriebswirt Helmut Göpfert gerne zur Verfügung. Hier erhalten Sie auch eine individuelle Beratung zu den Kurmaßnahmen.

Ebenfalls erhalten Sie durch den Spezialisten eine kompetente Vertretung und Unterstützung in Widerspruchs- und Klageverfahren.

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