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Gesetzliche Renten-, Kranken-, Pflege- und Unfallversicherung

Gemeinsamer Bundesausschuss prüft BewertungAm 16.04.2015 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (kurz: G-BA) einen Auftrag angenommen werden, im Rahmen dessen geprüft wird, ob die optische Kohärenztomographie als Leistung der Gesetzlichen Krankenversicherung anerkannt werden kann. Aktuell handelt es sich um eine Untersuchungs- und Behandlungsmethode, welche nicht im Rahmen der vertragsärztlichen ambulanten Versorgung verordnungsfähig ist. Der Antrag wurde im März 2015 vom GKV-Spitzenverband gestellt.Die optische Kohärenztomographie (OCT) dient der Diagnostik und Therapiesteuerung bei bestimmten Augenerkrankung. Speziell handelt es sich um die neovaskuläre altersbedingte Makuladegeneration (nAMD) ...

Krankengeldanspruch
Landessozialgericht Baden-Württemberg vom 24.10.2014, L 11 KR 1242/14Damit Versicherte der Gesetzlichen Krankenversicherung einen Anspruch auf Krankengeld aufrechterhalten, muss spätestens am letzten Tag eines Krankengeldbewilligungsabschnitts die weitere Arbeitsunfähigkeit ärztlich festgestellt werden. Hiervon gibt es Ausnahmen, wie nun auch ein aktuelles Urteil des Landessozialgerichts Baden-Württemberg vom 24.10.2014 (Az. L 11 KR 1242/14) zeigt.Die Krankenkasse darf einen weiteren Krankengeldanspruch nicht ablehnen, wenn am letzten Tag des Krankengeldbewilligungsabschnitts ein Versicherter seinen Hausarzt aufsucht, für längere Zeit im überfüllten Wartezimmer wartet und nach einem ...

Bundesregierung plant GesetzesänderungGeht es nach den aktuellen Planungen der Bundesregierung, könnte bereits ab dem Jahr 2016 Cannabis auf Kassenrezept erhältlich sein. Zusammen mit dem Gesundheitsminister plant die Drogenbeauftragte der Bundesregierung eine Gesetzesänderung.Geplant ist, dass schwerkranken Schmerzpatienten der Konsum von Cannabis zu Therapiezwecken erlaubt werden soll. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe ließ verlauten, dass Patienten – sofern nur noch durch Medizinalhanf geholfen werden kann – gut versorgt sein sollen. Cannabis hat eine krampflösende und schmerzlindernde Wirkung.Aktuell werden im Regelfall die Kosten für Cannabis-Präparate nicht von der Gesetzlichen Krankenversicherung übernommen. Wenn ...

elektronische GesundheitskarteAb Januar 2015 gilt ausschließlich die elektronische GesundheitskarteDie bisherigen alten Krankenversichertenkarten haben nur noch bis Jahresende 2014 gegolten. Seit dem 01.01.2015 kann somit nur noch die elektronische Gesundheitskarte (eGK) als Berechtigungsnachweis für die Inanspruchnahme von Leistungen der Gesetzlichen Krankenversicherung verwendet werden. Hierauf haben sich bereits im August 2014 die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung festgelegt. Insgesamt weisen damit ab 2015 etwa 70 Millionen Versicherte ihren Leistungsanspruch auf Krankenversicherungsleistungen gegenüber den Ärzten und Zahnärzten mit der ...

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