Logo Rentenberatung Aktuell

Registrierte Rentenberater
Gesetzliche Renten-, Kranken-, Pflege- und Unfallversicherung

Willkommen, Gast
Benutzername: Passwort: Angemeldet bleiben:

THEMA: Altersrente für Schwerbehinderte und Scheidung

Altersrente für Schwerbehinderte und Scheidung 9 Monate 3 Wochen her #3390

Hallo,

folgende Ausgangslage:
Bei einem Ehepaar steht nach 35 gemeinsamen Jahren die Scheidung an, da der Ehemann seine Frau verlassen hat, um eine andere zu heiraten.
Die Ehefrau bezog schon wenige Jahre nach der Hochzeit eine "Rente wegen Erwerbsunfähigkeit" (damals noch nach DDR-Recht). Seit diesem Jahr bezieht sie die "Altersrente für schwerbehinderte Menschen" in Höhe von ca. 1080 € brutto. Der überwiegende Teil ihrer Entgeltpunkte stammt aus "Anrechnungzeiten wegen Zurechnungszeit oder Rentenbezugs" während den Jahren ihrer Ehe.
Der Ehemann hat nach 1990 eine gebrochene Erwerbsbiographie mit Zeiten der Arbeitslosigkeit, in der Regel aber Maßnahmen (ABM) und vielen Jahren der Teilzeitbeschäftigung. Zuletzt verdiente er seit einigen Jahren ca. 1300 € brutto. Seine Ansprüche gegenüber der gesetzl. Rentenversicherung dürften entsprechend gering sein (dazu nur eine kleine Riester-Rente).

Meine Frage:
Die die "Altersrente für schwerbehinderte Menschen" im Versorgungsausgleich im Falle der Scheidung wie eine "normale" Rente behandelt und muss sich die Ehefrau auf eine deutliche Minderung ihrer Bezüge einstellen? Oder gibt es Sonderregelungen.
Ich habe auf den Seiten der Deutschen Rentenversicherung gelesen, dass diese Form der Rente einen Sonderfall darstellen kann, und ggf. eine "Anpassungsregelung" greift, so dass sie nicht oder nur teilweise gemindert wird. Es scheint aber nicht grundsätzlich eine Art "Bestandsschutz" zu existieren.

Viele Grüße
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.

Altersrente für Schwerbehinderte und Scheidung 9 Monate 3 Wochen her #3392

  • Tim59
  • Tim59s Avatar
  • OFFLINE
  • Fresh Boarder
  • Beiträge: 16
  • Karma: 1
Früher hat man in einem solchen Fall, so viel ich weiß, die Rente erst einmal in voller Höhe weiterbekommen. Ich glaube aber einmal gelesen zu haben, dass es da zu einer Änderung gekommen ist. Ich würde ich diesem Fall sagen, dass die Rente neu berechnet wird, wenn die Frau einen Teil ihrer Rente an den Mann abgeben muss, sofern sie während der Ehezeit mehr erwirtschaftet hat als ihr Mann.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.

Altersrente für Schwerbehinderte und Scheidung 8 Monate 3 Wochen her #3428

  • Gufullu
  • Gufullus Avatar
  • OFFLINE
  • Fresh Boarder
  • Beiträge: 17
  • Karma: 1
Ich würde hier sagen, dass die Frau keine geringere Rente bekommt. Der Versorgungsausgleich wird ja schon bei der Ehescheidung durchgeführt. Daher wird jede Rente bereits mit den abgegebenen bzw. erhaltenen Entgeltpunkten des Versorgungsausgleichs berechnet womit sich keine Änderungen mehr ergeben dürften, wenn der andere in Rente geht.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Ladezeit der Seite: 0.062 Sekunden

forum

Login

Kontakt

Kontakt aufnehmen mit Rentenberater Helmut Göpfert

Rentenberater
Helmut Göpfert

Bergstraße 18
D-90614 Ammerdorf

Tel.: 09127-90 41 85
Fax: 09127-90 41 86

Zum Kontaktformular »

Newsletter